Hallo liebe Leserin, lieber Leser,
ich habe heute von dieser Möglichkeit erfahren und habe mich direkt zum schreiben dran gesetzt.
Ich weiß wie es sich anfühlt, ich weiß wie es ist weinend auf dem Boden zu sitzen oder auch ganz stumm und nur an die Decke zu starren. Ich weiß wie es sich anfühlt, wenn man denkt, niemanden schreiben oder anrufen zu können. Und das ist es. Man DENKT es sei so. Man denkt diese Momente sind die Wahrheit aber ganz wichtig: diese Gedanken sind nicht die Wahrheit. Es sind Lügen, die unser Gehirn uns schickt, um uns vor weiteren Enttäuschungen und Schmerzen zu bewahren.
In diesen Momenten kannst du das vielleicht nicht sehen und das hat einen biologischen Grund. Dein Nervensystem schaltet auf Überlebensmodus. Es will dir nichts böses, es möchte dich schützen und doch beschränkt es dich.
Es ist ganz wichtig, dass du dir Zeit nimmst, vielleicht 5 Minuten, um zu fühlen was du fühlst, aber danach stehst du auf!
Du stehst auf und stellst dich vor einen Spiegel.
Ja, du wirst verheult aussehen, ja, es wird dir widersteben, ja, es wird sich komisch anfühlen. Du begegnest dir selbst.
Sage dir laut: „ja, es tut weh, ja ich fühle mich scheiße, ja, es scheint gerade auswegslos. Doch das ist nicht das Ende! Ich darf all das fühlen und dann darf ich mich auch wieder an das Gute erinnern.
Hier bin ich.
Ich bin gut.
Ich bin wichtig.
Ich bin genug.
Wenn du diese Sätze nicht fühlst, beginne mit:
Ich lerne, dass ich gut bin.
Ich lerne, dass ich mir wichtig bin.
Ich lerne, dass ich genug bin.
Es ist noch nicht soweit, aber ich bin auf dem Weg.
Meine Zukunft ist offen.
Alles kann passieren.
Jeden Moment kann sich alles ändern.“
Das ist die Wahrheit.
Die Gedanken sind Erinnerungen, Prägungen aus der Kindheit, aber nicht die Wahrheit über unsere Zukunft.
Wir haben uns selbst, unser Schicksal in der Hand. Wir sind handlungsfähig.
Und wenn wir einen Tag nicht aufstehen können und alle Aufgaben liegen bleiben, dann ist das so! Diesen Tag haben wir gebraucht. Morgen gibt es einen neuen Tag.
Schritt für Schritt, Stunde nach Stunde.
Lächel dich selbst im Spiegel an.
Wenn ich könnte, würde ich dich umarmen, denn du bist so stark.
Du siehst es vielleicht gerade noch nicht selbst, aber du bist stark!
Du bist besonders stark, wenn du dich heute nicht stark fühlst und das hier liest, weil du Halt suchst, weil du Verbindung suchst. Jemanden der dich versteht.
Ich bin hier.
Ich sehe dich.
Ich halte dich.
Durch diesen Moment und kommende.
Weil du es wert bist.
Lächel dich nochmal im Spiegel an.
Ich sehe deine Augen, ich sehe dein Lächeln, ich sehe dein Näschen.
Spüre, dass jemand den du nicht kennst, der nicht bei dir sein kann, mit dir fühlt, weiß wie es dir geht auch wenn du nichts sagst.
Ich bin da und ich gehe nicht weg.
Du bist wichtig.

Selina

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