Einen wunderschönen guten Abend,

Immer wenn mich der Gedanke verfolgt, dass ich nicht mehr sein soll habe ich zwei verschiedene Ansätze: 1. Gründe zu bleiben und 2. Alternative Ideen.

Ich glaube Gründe zu bleiben sind für jeden anders. Für mich sind es Menschen in meinem Leben, denen ich viel bedeute, Hunde, Essen, Konzerte, Serien Staffeln die noch rauskommen sollen, Tanzen für mich selber vorm spiegel……

Die Alternativen sind für mich scenarios, die ich mir ausdenke um mir selber klarzumachen, das ich garnicht sterben will sondern grade feststecke in Emotionen die so überwältigend scheinen, dass “nicht existieren” leichter klingt. Ich sag mir dann “wenn du es sterben willst, dann könntest du ja auch….” Die ideen sind absichtlich absurd. Z.B. “..in die Ukraine fahren und dort helfen. Dabei stirbst du im zweifel auch aber dann wenigstens nicht nutzlos” oder “..dir vorher noch ein bescheuertes tattoo stechen lassen, damit wenigstens der Arzt was zu lachen hat”. Damit kann ich die schleife in meinem Hirn überlisten. Icb kämpfe nicht gegen den drang an sonsdern gebe ihm nach aber alleine weil nichts davon jetzt sofort geht komme ich schon wieder etwas raus. Wenn ich sterben will dann geht das morgen auch noch und wenn ich heute eh noch lebe, dann kann ich ja raus gehen und mich mit nem Obdachlosen unterhalten, dann mache ich auf jeden fall noch etwas gutes und wenn ich das heute schaffe dann schaff ich morgen vielleicht noch was gutes.

Geh raus und sprich mit jemand. Egal mit wem. Vielleicht bist du heute die person die jemand anderen rettet. Und wer weiß vielleicht fühlst du dich danach selber wieder wert gerettet zu werden.

Fühl dich umarmt!

Und für die Momente wo du selber nicht lauter bist als die stimmen in dir, empfehle ich den song st. Veronica von billy Talent!

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