Lieber Mitmensch,

ich weiß, es ist schwer, alleine zu sein oder sich so zu fühlen, als würde man nirgends dazu gehören. Ich versuche trotzdem, Tag für Tag raus zu gehen. Draußen ist alles heller, sogar an Regentagen. Und ich fühle mich nicht so eingeengt. Bewegung tut der Seele gut und meistens treffe ich andere Menschen, die sonst alleine wären, und wir unterhalten uns ein wenig. Dieses gegenseitige Verständnis tut gut und ich sehe irgendwie einen Sinn in meiner momentanen Lebensphase.

Durch bin auch ich noch nicht, aber an manchen Tagen ist es schon leichter und ich empfinde sogar etwas Freude. Diese versuche ich dann zu speichern, um sie an den dunklen Tagen abrufen zu können. Gelingt auch nicht immer, aber immer öfter.

Überlege dir, was dir Freude macht und beobachte, was leicht geht. Schwer ist es von allein. Aber zu sehen, wie Dinge leicht gehen, sich sozusagen fügen, tut sehr gut. Für den Notfall lege dir Seiten wie diese Mutpost oder Telefonnummern von Freunden, Notfallhilfen oder der Telefonseelsorge bereit bzw. speichere sie gleich ein.

Und dann ruf an! Sprich mit jemandem. Wenn du gläubig bist, versuche zu beten, lege dir Bibelverse, Psalmen oder Liedtexte bereit. Das hilft mir meistens! Überhaupt ist auch Musik eine tolle Hilfe. Sie bildet alle Stimmungen ab. Triff schon jetzt eine Auswahl, dann musst du die CDs nur noch einlegen bzw. die Lieder herunterladen.

Ich wünsche dir Kraft, diese Phase zu überstehen. Und dass dir ausreichend Hoffnung und Zuversicht geschenkt werden, damit du eines Tages wieder fröhlich und aus vollem Herzen leben kannst!

Alles Liebe, Beate!:-)

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