Hi Leser oder Leserin
Weißt du, ich hatte Tage, da wollte ich keinen hören und keinen sehen. War verletzt in mir drin und fürchtete nicht noch mehr davon aushalten zu können.
Ich hatte und habe auch heute manchmal noch das Gefühl, dass Menschen mir da nicht weiter oder raus helfen können.
Aber trotzdem ist jetzt eine sehr sehr große Kraft in mir. Ich weiß, dass ich es geschafft habe aus meinen Krisen heraus zu kommen.
Was mir geholfen hat?
Akzeptieren des eignen Seins. Nichts ist schlecht was du machst oder nicht machst. Alles ist ein Weg und gehört zu dir.
Der Tisch ist nicht aufgeräumt… was soll’s. Sieh es als einen Spiegel deines inneren Zustandes. Akzeptiere es so wie es ist.
Und vielleicht fällt dir irgendwann auf: „Oh, die Vase da auf dem Tisch ist irgendwie unpassend.“ – Ich nehme die mal runter… Und du machst es.
Ein erster kleiner Schritt. Feiere ihn. Gönne dir was Gutes als Belohnung für diesen Schritt. Ein Stück Schokolade oder eine warme Badewanne, ein schönes Buch … jedenfalls etwas was du magst und was dir gut tut.
Ich mag es zum Beispiel in der Natur zu sein, Tiere um mich zu haben, Steine zu sammeln und zu erkunden woher die erdgeschichtlich kommen. Holz mag ich auch sehr, das kann so schön knorkselig aber auch so dermaßen glatt und gerade sein.
In allem kann man Parallelen zum eigenen Leben entdecken, wenn man will und es zulässt. Überall sieht man das sich ständig wieder neu erfindende Leben.
Phasen kommen und gehen. Gerade noch dachte man: „Was für ein doofer langweiliger Tag heute wieder!“ Und schwupps da kommt ein Eichhörnchen, so ein kleines, rotes Wuseltier und schnappt sich eine Buchecker und Zack ist es damit verschwunden. Buchecker… Woher hat es die denn … ach ja, da ist ja ein kleiner Buchenhain… und was für ein herrlicher Duft von dort kommt… und …und … und
Hast du das rascheln der Schritte dort drüben gehört?
Das bin ich. Es geht mir vielleicht gerade so wie dir oder auch ganz anders.
Reden wir drüber.?
Hab Mut
André