Hallo du, der oder die du sich gerade ein einer herausfordernden Situation befindet! 🙂
Erstmal: Es ist okay, was du fühlst und es ist ebenso okay, wenn du wenig oder gar nichts fühlst. Versuche bewusst, dir den Druck zu nehmen, der von dem Gedanken ausgeht, etwas anderes fühlen zu wollen oder zu sollen. Wenn es negative Gefühle sind, die dich plagen – etwa Trauer oder Angst – lass sie zu. Nimm dir bewusst Zeit, sie voll und ganz willkommen zu heißen und zu spüren. Jedes Gefühl hat seine Berechtigung und möchte dir etwas sagen. Ein Gefühl geht nicht, wenn du es nicht fühlst, im Gegenteil: Es wird stärker. Deswegen sei du der „Wellenbrecher“ deiner Gefühle und beschäftige dich aufmerksam und achtsam mit ihnen. Oft werden Gefühle, wenn sie gefühlt werden, schwächer oder zumindest ertragbarer. Dafür wünsche ich dir viel Mut!
Versuche lieb mit dir zu sein und nicht alles 1:1 so weiterzumachen wie zuvor. Arbeite bewusst mit deinem Zustand und tue nach Möglichkeit bewusst Dinge, die dir gut tun.
Schreibe Gedanken auf, lasse alles aus deinem Kopf. Überlege, ob du dir in deinem Alltag äußere Umstände schaffen kannst, so günstiger für dich sind. Wenn du gerade nicht arbeiten kannst, ist das okay. Psychische Krisen sind genauso Gründe, um seine Arbeit niederzulegen wie körperliche Ursachen. Du darfst das!
Wenn du nicht schon in Therapie bist, bitte Freunde um Hilfe bei der Recherche und dem Verfassen/Absenden von Anfragen.
Versuche Worte dafür zu finden, wie du deinen Zustand und dein befinden an Außenstehende verständlich kommunizieren kannst, damit du darauf vorbereitet bist. Manchmal ist es schwer, spontan die Worte für das eigenen Befinden zu finden!
Abschließend bedanke: Das Leben besteht aus Augenblicken und Augenblicke vergehen. Nicht nur die schönen, sondern (zum Glück) auch die schwierigen.
Du schaffst das!
Kathrin