Hab Mut und sei die Biene

Auch, wenn die Welt auf deinen Schultern weilt
Und niemand dir heut zur Hilfe eilt
So nimm all dein‘ Mut zusammen
Und lösch die angesteckte Flamme
Erinnre dich, dass es nicht dein Wille ist
Und du sehr wichtig für sie alle bist
Hab Mut, dass sich dein Leben wendet
Bevor es hier und jetzt so kläglich endet
All die du liebst, egal ob nah ob fern
Haben dich lieber warm und rosig gern
Leg dich hin, vertrau und schlaf ruhig ein,
Dein Leben wird bald schon besser sein.
Dafür ists wichtig, dass du‘s selbst gestaltest
Und deinen Lebensmut und Glück verwaltest.
Halt durch, du lebensmüder Krieger
Warte noch auf Frühling und seinen Flieder
Stell dir vor, wie gut er riecht
Wenn sein Duft so durch die Lüfte fliegt.
Und stell dir auch die Bienen vor,
ich hoff, ihr Brummen summt dir jetzt ins Ohr
Ihre Arbeit ist so wertvoll, unerlässlich,
Der Biene ists egal, sie ist vergesslich,
macht ihren Job, des Bestäubens Sinn egal
Doch stirbt sie aus, wär‘s für alle hier ‘ne Qual.
Sei die Biene, flieg weiter, auch ohne Sinn,
Ich bin mir sicher, dann haut am Ende alles hin.

Thea Freisen

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