Selbstliebe – Nur ein Wort?

Umhüllt mich Unruhe wie Schatten die Nacht, bin ich es, die sicher über mich wacht.

Schrumpfe ich gar klitzeklein, erbaue mir eine Treppe – Stein für Stein.

Verlässt mich Gewissheit in so manch’ Situation, vertraue ich mir und meiner Intuition.

Durchtränken mich Sturm und Regen, hält mein Seelenschirm dagegen.

Erblindet mich das Dunkel der Nacht, bin ich die Kerze, die über mich wacht.

Falle ich hart, mit dem Rücken zur Wand, reiche ich mir selber die Hand.

Umschließt klirrende Kälte mich ganz und gar, wärme ich mich, bis ich bin nicht mehr starr.

Erfüllt mich tiefe Traurigkeit, umarme ich mich allezeit.

Verirre ich mich auf einem falschen Pass, weiß ich eins genau, auf mich ist Verlass!

Kerstin

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